Bevor wir uns heute Morgen von Monkey Mia verabschieden konnten, mussten wir uns natürlich noch von den Delphinen in der Shark Bay verabschieden. Also stiegen wir wieder um 7:00 Uhr aus Federn (Ausschlafen ist hier nicht!) und ab an den Strand, zur ersten „Dolphins Experience„.

Delphine füttern in Monkey Mia

Heute standen deutlich mehr Leute am Strand, was der ganzen Aktion einen unerwünschten Event-Charakter verlieh. Doch mit der Einleitung durch den Ranger relativierte sich der Eindruck etwas. Die Delphine waren zu sechst an den Strand geschwommen und tummelten sich etwa 20 Meter vor der wartenden Menge im seichten Wasser. Als es zur Fütterung kam, gesellten sich unerwartet noch drei weitere Tiere zur Gruppe – und das direkt vor uns. Das älteste Muttertier, etwa 2,5 Meter lang und über 40 Jahre alt, lugte zusammen mit zwei Jungtieren nur einen Meter vor uns aus dem Wasser und wir hatten das Glück, diesem beeindruckenden Geschöpfen einen Fischsnack geben zu dürfen. Eine einzigartige Erfahrung um die uns alle anderen beneideten.

Delphine füttern in Monkey Mia
Delphine füttern in Monkey Mia

Kurz darauf verabschiedeten wir uns von Monkey Mia, wo wir drei wundervolle Tage verbracht haben. Der Campingplatz ist zwar ziemlich chaotisch und in vielen Teilen verbesserungswürdig, trotzdem werden wir uns immer gerne an die Zeit hier erinnern.

Shell Beach

Für uns ging es wieder Richtung Süden. Unser Tagesziel hieß Kalbarri mit dem gleichnamigen Nationalpark. Doch zuvor mussten wir noch die Peron Peninsula durchfahren und entdeckten auf dem Weg zahlreiche weitere Traumstrände. Darunter der „Shell Beach„, ein ganz und gar aus „Fragum Erugatum“ Muscheln bestehender Strand. Diese Muschelart ist sehr klein, strahlend weiß und bevorzugt besonders salzhaltiges Wasser, das sie in dieser Bucht, die nur eine Tiefe von 20 bis 50 Zentimetern aufweist, findet. Der Salzgehalt ist aufgrund der exponierten Lage etwa doppelt so hoch wie im „normalen“ Meer, was zu einer Massenansiedlung dieser Muschelart führt. Ein wirklich außergewöhnlicher Anblick.

Shell Beach
Der einzigartge Shell Beach an auf der Peron Peninsula

Hinweisschilder weisen allerdings darauf hin, dass Schwimmgäste das Wasser mit einer ordentlichen Salzschicht auf der Haut verlassen – und beim baden zudem auf den giftigen Steinfisch achten müssen!

Kalbarri

Nach unserem Besuch am Shell Beach rollten wir durch die australische Mittagshitze Richtung Süden. Die Landschaft wurde wieder etwas grüner und das Wetter etwas bewölkter. Gegen 16:00 Uhr trafen wir im sympathischen Kalbarri ein. Der kleine Küstenort an der Mündung des Murchison River mit seinen gut 1.300 Einwohnern lebt vor allem vom Tourismus, den der gleichnamige Nationalpark anlockt. Wegen eben diesem sind auch wir hier. Morgen wollen wir eine der empfohlenen Wanderungen machen und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und die beeindruckende Steilküste erkunden.

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