Die Tatsache, dass Norwegen eines der wasserreichsten Länder der Welt ist, hat schon seine Gründe. Wenn es sich hier mal richtig eingeregnet hat, hört’s so schnell nicht wieder auf. Gut das wir uns von Anfang an auf sehr wechselhaftes Wetter eingestellt haben. Und wie sagt man so schön: Es gibt kein falsches Wetter – nur die falsche Ausrüstung!

Als wir heute in den frühen Morgenstunden von dezent prasselnden Regentropfen auf dem Dach unseres Busses begrüßt wurden, hieß die Losung des Tages erstmal AUSSCHLAFEN! Das hatten wir uns nach den ersten 1.000 Kilometern aber auch redlich verdient. Nach einem gemütlichen Frühstück zur Mittagszeit, machten wir uns auf den Weg zum heutigen Tagesziel: das etwa 80km entfernte Städtchen Flekkefjord.

Der Ort Flekkefjord selbst hat ehrlich gesagt nicht sonderlich viel zu bieten, auch wenn die Einheimischen fieberhaft versuchen, die zahllosen weißen Holzhäuser, die zum Teil über 100 Jahre alt sind (wow!), als Attraktion zu verkaufen. Auf einem kurzen Stadtrundgang, auf dem ich mich trotz fieberhafter Suche nicht dazu entschließen konnte, eine neue Angel zu kaufen (böser Fehler!), entdeckten wir alle „Highlights“. Angeltechnisch ein böser Fehler, weil unser heutiger Camping-Ground direkt, also total direkt und extremst unmittelbar, am Selura liegt, einem wunderschönen See unterhalb beeindruckender Felsformationen. Hätte ich jetzt eine Angel, könnte ich direkt vom Bus aus die Leine ins Wasser werfen – wie unsere bayrischen Nachbarn. (@Machtien: mist aber auch!) Aber das werd ich nachholen!

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Unser Campingplatz liegt heute genau am wunderschönen Selura See

Jetzt freuen wir uns erstmal bei einem guten Glas Rotwein über das Nichtmehrregenwetter und kochen uns was leckeres. Morgen gehts weiter Richtung Westen auf der 44 Richtung Egersund.

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