Heute waren wir in der viertgrößten Stadt Norwegens unterwegs: Stavangar. Mit seinen historischen Bauten, dem geschäftigen Hafen und den vielen Cafés und Restaurants gilt es als städtisches Highlight im Westen Norwegens. Zudem ist es eines der wichtigsten Wirtschaftszentren des Landes und ist auch die norwegische Ölmetropole. Wir parkten direkt am Hafen und schlenderten durch die sympathische Altstadt mit den zahllosen alten Handelshäusern. In den vielen kleinen Läden fanden wir immer wieder überraschendes und sind immer mehr vom norwegisch-skandinavischen Design begeistert. Hier gibt man sich selbst für simple Kleinigkeiten wie eine schnöde Seifenverpackung oder ein Handtuch derart viel Mühe, dass wir immer wieder verwundert vor den Regalen stehen bleiben. Eine geniale Inspirationsquelle.

icon-car.pngKML-LogoFullscreen-LogoGeoJSON-LogoGeoRSS-Logo
Stavangar

Karte wird geladen - bitte warten...

Stavangar 58.969976, 5.733107 Stavanger ist mit knapp 130.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Norwegens und liegt in der Provinz Rogaland.

Gegen Mittag machten wir uns auf Restaurantsuche um die gestern erwähnte Tagesmission zu erfüllen. Doch wir staunten nicht schlecht als wir die Preise sahen. Nahrungsmittel sind hier ja grundsätzlich etwas teurer, aber das wir für ein durchschnittliches Mittagessen pro Person 80€ bezahlen sollten, ließ unsere Kinnladen fallen. Nach einigem Suchen fand sich dann aber doch noch ein bezahlbares Restaurant direkt am Hafenbecken. Wir bestellten den „Catch of the day“ und bekamen kurz darauf knusprig gebratenen Heilbutt mit Kartoffeln und Salat. Es schmeckte absolut großartig und der Preis von knapp 35€ war für hiesige Verhältnisse absolut fair.

Da sich das Wetter kurz darauf verschlechterte und wir bis zu unserem Tagesziel noch einige Kilometer zu fahren und eine Fähre zu ergattern hatten, machten wir uns wieder auf den Weg. Es ging die 13 ostwärts nach Lauvik wo wir nach Oanes übersetzten. Hier suchten wir nach einer geeigneten Schlafmöglichkeit und fanden diese schließlich in Forsand. Falls jemand die Orte nicht auf seiner Karte findet: kein Wunder! Sie bestehen meist nur aus ein paar typischen Holzhäusern und einem Ortseingangsschild. Die obligatorische Dorfkneipe oder die steinerne Dorfkirche sucht man hier vergeblich und wir fragen uns, was die Norweger hier eigentlich den ganzen Tag so treiben. Ok, angeln – aber sonst? Die überwältigende Natur und die himmlische Ruhe mal außen vor gelassen, gibt es hier echt nicht viel mit dem man sich die zeit vertreiben könnte…

Morgen machen wir uns auf die mehrstündige Wanderung zum Prekestolen am Lysefjord (einfach mal googeln – es lohnt sich! ;)) und hoffen auf gutes Wetter und noch bessere Fotos! Drückt uns die Daumen und kommentiert fleißig 🙂

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.