Nachdem wir die letzten Tag in Neuseeland in vollen Zügen genossen haben, befinden wir uns nun auf der Rückreise und sitzen gerade unseren 4-Stunden-Zwischenstop in Kulua Lumpur ab. Zu wenig Zeit um in die City zu fahren, zu viel um sich hier die immer gleichen Airport-Shops anzusehen. Was macht man also? Richtich: Blog schreiben 😉

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Sonnenaufgang am Lake Pukaki, Südinsel, Neuseeland

Was haben wir also in den letzten Tagen gemacht? Nach unserer Fahrt über das (wenig beeindruckende) Christchurch, ging es die Ostküste entlang zurück nach Picton. Dort setzten wir wieder auf die Nordinsel über und setzten unsere Fahrt ziemlich zügig Richtung Norden fort. Schnell merkten wir, das der Plan von/bis Auckland zu fahren, nicht ganz optimal gewählt war. Besser wäre es gewesen, von Christchurch aus zurück nach Deutschland zu fliegen, anstatt die fast 1.500 Kilometer inkl. Fährfahrt auf sich zu nehmen. Einen letzten Zwischenstopp gönnten wir uns trotzem noch: Im Tongariro National Park, der unweit vom grössten Süsswassersee des Landes, dem Lake Taupo, liegt.

Da der Tongariro National Park etwa auf der Hälfte der Streck Richtung Auckland liegt, war es der optimale Ort nochmal in die Vollen zu greifen. Also planten wir eine Halbtageswanderung zu den Tama Lakes auf dem Mount Ruapehu, der mit 2.797 Metern der höchste Vulkan Neuseelands ist. Bevor wir starteten, suchten wir uns noch einen Campingplatz, der diesmal mitten im dichten Urwald des Nationalparks lag. Dann ging es auch schon los – im wahresten Sinne des Wortes über Stock und Stein.

Wanderung zum Upper und Lower Tama Lake

Nach der ersten Stunde unserer Wanderung ging erreichten wir einen beeindruckenden Wasserfall an dem eine ausgiebige Fotosession eingelegt wurde. Danach ging es über einen immer einsamer werdenden Pfad durch mondartiger werdendes Gelände. Da die Seen auf ca. 1.450 Meter Höhe liegen, mussten wir mit immer heftigerer Steigung kämpfen und zuletzt wirklich bergsteigen um den Gipfel zu erreichen. Die Aussicht die sich uns dann bot entschädigte aber für alle Strapazen: zwei unterschiedlich gefärbte Seen in ehemaligen Vulkankratern breiteten sich vor uns aus und wir standen auf einem derart heftig umwindeten Gipfel, dass wir zeitweise kaum richtig stehen konnten. Das war echt der komplette Gegensatz zu den Landschaften die wir zuvor gesehen hatten. Genial!

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Tama Lakes im Tongariro National Park

Sightseeing in Auckland

Am nächsten Morgen ging es dann weiter bis nach Auckland wo wir gegen Abend ankamen. Zwar hatten wir nur ca. 400 Kilometer bewältigt, dank der Gewschwindigkeitsbegrenzung von 100 km/h und den reichlich kurvigen Highways hier, brauchten wir aber deutlich länger als urspünglich gedacht. Abends erkundeten wir dann Neuseelands grösste Metropole und gingen zur Feier unseres letzten Abends lecker essen. Unser Auckland-Fazit fällt ähnlich dem von Christchuch aus: (Groß-)Städte sind doch irgendwie alle gleich – egal wo auf der Welt. Also sollte man sich auf einer Neuseeland-Reise lieber Natur anschauen als den Betondschungel.  Ganz nett war’s troztdem und einige nette Bilder haben wir natülich auch gemacht.

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Der Lake Taupo ist der größte See Neuseelands

Das war’s dann also. 4.000 Kilometer liegen hinter uns. Mehr als 4.000 Fotos haben wir gemacht. Vier Wochen waren wir in diesem wundervollen Land unterwegs. Wir haben großartige Menschen kennengelernt, eine atemberaubende Natur gesehen, haben an Traumstränden entspannt und sind in Urwäldern gewandert. Eine unvergessliche Tour mit unzähligen Highlights. Danke Neuseeland!

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