Hallo ihr Lieben,

nachdem es längere Zeit nichts zu lesen gab, melde ich mich wieder zurück. Die Funkstille lag aber definitiv nicht daran, dass es nichts zu schreiben geben hätte. Immerhin müsste ich schreibtechnisch noch die Trips nach Katalonien und Epiurs/Griechenland nachholen, zudem Städtereisen nach Prag und Brügge. Aber… ich kann gar nicht genau sagen warum ich das noch nicht gemacht habe. Einerseits wollte ich nicht jeden Urlaubsabend mit 1-2 Stunden bloggen verbringen sondern die Zeit einfach in vollen Zügen genießen, andererseits waren die Ziele auch nicht soooo außergewöhnlich, dass sich aus meiner Sicht eine ausführliche Berichterstattung gelohnt hätte. Deswegen habe ich mich maßgeblich auf Twitter und Instagram beschränkt. Aber, um ehrlich zu sein – das wird das diesen beiden großartigen Urlauben nicht gerecht!

Beide wurden mit ganz kleinen Budgets realisiert und waren doch umso schöner. Bei beiden hatten wir recht geringe Erwartungen. Immerhin waren wir ja in „good old Europe„, der alten Welt die man doch lägst kennt. Doch weit gefehlt.

Costa Brava – wir kommen wieder

Die Costa Brava ist, wenn man die klassischen Bettenhochburgen wie Lloret de Mar oder Malgrat de Mar mal außer Acht lässt, wirklich wahnsinnig schön. Es gibt hier wundervolle Städtchen mit traumhaften Stränden. Zudem dieses unglaubliche Barcelona – eine Stadt, die so dermaßen viel zu bieten hat, dass wir unbedingt wieder hin müssen. Hier pulsiert das Leben und die Kunst und die Architektur sind atemberaubend. So viele Higlights in einer Stadt… Wahnsinn. Aber auch Girona im Hinterland, vom dem Pauschaltouristen in der Regel wohl nur den wenig spektakulären Flughafen sehen, ist unbedingt einen Besuch wert.

Blick vom Parga Castle auf die Bucht vor der kleinen Stadt
Blick vom Parga Castle auf die Bucht vor der kleinen Stadt

Epirus ist Griechenland pur

In Griechenland hatten wir das Glück, ein Zimmer in einem unglaublich tollen Hotel in direkter Strandnähe in Karavostasi bei Perdika zu ergattern. Von hier aus erkundeten wir mit dem Mietwagen die Küstenlinie östlich von Korfu. Von Igoumenitsa im Norden ging es bis südlich von Parga. Die unglaublich freundlichen und (trotz der Finanzkriese die einem unweigerlich begegnet) glücklichen Menschen dort, das einfache aber grandiose Essen, die einsamen Strände und das glasklare Wasser  – all das hat es uns echt angetan. Highlights waren definitiv unsere Tour auf die wunderbaren Inseln Paxos und Antipaxis die wir definitiv nochmal genauer erkunden wollen, und unser Bootstrip vor Syvota, der uns einige Nerven gekostet hat.

Das Besondere im augenscheinlich Gewöhnlichen

Wie ihr seht: erlebt haben wir wieder einiges, nur aufgeschrieben habe ich es nicht. Total schade wie ich beim schreiben dieser Zeilen feststelle. Denn jeder Trip, egal ob mal eben nach Holland oder eine mehrwöchige Fernreise, hat etwas für sich und verdient es festgehalten zu werden. In der heutigen Zeit vergessen wir leider viel zu schnell. Es muss immer mehr sein, immer weiter, immer dekadenter. Dabei liegt das Schöne bekanntlich nicht immer am anderen Ende der Welt. Und es muss auch nicht exklusiv sein oder teuer. Häufig ist es viel erfüllender, das Besondere im Alltäglichen oder augenscheinlich Gewöhnlichen zu finden, als einem Highlight nach dem anderen hinterher zu rennen.

Vielleicht war es diese Erkenntnis die uns dazu bewogen hat, diese Reise anzutreten. Denn seit gestern sind wir endlich wieder auf Tour. Wir haben uns vorgenommen, diesmal unseren Heimatkontinent einmal genauer in Augenschein zu nehmen und Ecken zu erkunden, die wir bisher nicht so in den Fokus gerückt haben. Deswegen gönnen wir uns einen dreiwöchigen Roadtrip vom heimischen Düsseldorf über Bayern bis Österreich, weiter bis Slowenien und nach Kroatien, an der Küste wieder hoch bis zur italienischen Grenze und dann wieder über Bayern zurück. Klingt jetzt vielleicht nicht so waaaahnsinnig spannend, aber wir lassen uns überraschen 😉

Wie immer würde ich mich freuen wenn ihr uns ein Stück weit begleitet. Lasst mir einen Kommentar da oder kontaktet mich via Twitter oder Instagram. Besonders würde ich mich natürlich über Geheimtipps auf unserer Tour freuen. Denn die haben wir genauso geplant: wir haben einfach zig Spots anhand von Instagram-Posts zusammengesucht und anhand dieser unsere Route geplant. Geholfen haben uns dabei Freunde aus besagten Ländern, die uns netterweise mit vielen tollen Insides versorgt haben. Die versuchen wir jetzt so gut es geht bei unserer Tagesplanung abzuarbeiten. Dabei lassen wir es aber bewusst ruhig angehen 🙂 Also: we are (endlich) back on track!

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